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Hartleyoscillator

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Biografie
Ralf Vinton Lyon Hartley

Ralf Hartley wurde am 30.November 1888 in den USA geboren. Er studierte an der University of Utah und der Oxford University. Er arbeitete an dem Forschungslaboratorium der Western Electric Company als Elektroingenieur. Den nach ihm benannten Hartleyoscillator meldete er 1915 zum Patent an. Er starb am 1 Mai 1970 in den USA.


Hartley-Oscillator in Emitterschaltung

Der Hartley-Oscillator gehört ebenso wie der Colpitts-Oscillator zu den Dreipunktoscillatoren. Mittels des "Dreipunktes" lassen sich sowohl der Rückkopplungsfaktor einstellen, als auch wie hier bei der Emitterschaltungen die notwendige Phasendrehung realisieren. Das durch den Transistor verstärkte Signal wird durch die Anzapfung der Induktivität ( Autotransformator ) heruntertransformiert. Dieses verringerte Signal wird als Rückkopplungsignal dem Eingang des Verstärkers ( Basis ) zurückgeführt. Mit dem Widerstand Rk kann man die Amplitude des Rückkopplungspannung einstellen. Ck ist die galvanische Trennung von Kollektor und Basis. Der Spannungsteiler aus R1 und R2 bestimmt den Basispannung. Mit R3 wird Arbeitspunkt des Transistor eingestellt. Die dabei auftretende verstärkungsmindernde Stromgegenkopplung wird durch den Kondensator C3 für das Oscillatorsignal aufgehoben.


Hartley- Oscillator in Basisschaltung

Mittels des "Dreipunktes" lässt sich sowohl der Rückkopplungsfaktor einstellen, als auch die bei Emitterschaltungen notwendige Phasendrehung realisieren. Das von dem Transistor verstärkte Signal wird durch die Anzapfung der Induktivität ( Autotransformator ) heruntertransformiert. Dieses verringerte Signal wird als Rückkopplungsignal dem Eingang des Verstärkers (Emitter) zurückgeführt. Mit dem Widerstand Rk kann man die Amplitude des Rückkopplungspannung einstellen. Der Kondensator C3 ist die galvanische Trennung von Kollektor und Emitter. Durch den Spannungsteiler aus R1 und R2 wird die Basisspannung eingestellt. Der niederohmige Kondensator C1 schliesst die Basis kapazitiv zum gemeinsamen Bezugspunkt ( GND ) kurz. Der Widerstand R3 bestimmt den Arbeitspunkt des Transistors. Für eine einwandfreie Funktion ist die Versorgungsspannung HF-frei zu halten. Diese Funktion übernimmt C4.

Hartley-Oscillator in Kollektorschaltung

Der Hartley-Oscillator gehört ebenso wie der Colpitt-Oscillator zu den Dreipunktoscillatoren. Mittels des induktiven "Dreipunktes" lässt sich der Rückkopplungsfaktor k einstellen. Der untere Teil der Induktivität ist der induktive Arbeitswiderstand der Kollektorschaltung. Der Emitterstrom durchfliesst die untere Teilinduktivität. Dadurch wird in die gesamte Induktivität eine höhere Spannung induziert. Weil die Kollektorschaltung keine Verstärkung hat, ist dieses Hochtransformieren der Spannung notwendig. Außerdem ist sie phasengleich zur Emitterspannung und wird als Rückkopplungsspannung über den Kondensator Ck und den Widerstand Rk der Basis zurückgeführt. Der Kondensator trennt die Basis galvanisch vom geerdeten Schwingkreis, während die Amplitude der Rückkopplungsignals durch Rk eingestellt werden kann. Der Spannungsteiler aus R1 und R2 bestimmt die Basisspannung. Bei richtiger Dimensionierung kann der Widerstand R2 ersatzlos entfallen, wodurch die Güte des Schwingkreises verbessert wird. Der Kondensator C2 soll die Betriebsspannung HF-frei halten.

 
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